| 1144 | Gründung des Klosters aus Besitzungen der Grafen v. Stade. Bestätigung der Stiftsgründung durch König Konrad III. am 31.12.1144. Erste Niederlassung im Ortszentrum in Nähe der heutigen Stadtkirche. |
| 1148 | Standortwechsel wegen des störenden Markttreibens und Neuaufbau des Klosters an heutiger Stelle. |
| 1149–1172 | 1. Bauabschnitt: Errichtung der Stiftskirche als 3-schiffige, kreuzförmige Basilika sowie des Ostflügels der Klausur. |
| um 1172-1200 | 2. Bauabschnitt: Nachträglicher Einbau von Krypta u. Nebenchören, Erweiterung des Langhauses nach Westen mit Bau Turm-Untergeschosse, Weiterbau der Stiftsgebäude |
| um 1200-1240 | 3. Bauabschnitt: Weiterführung der Westtürme (Vollendung 15. Jh.), Errichtung von Kreuzgang u. Sommerrefektorium. |
| 1552 | Aufhebung des Klosterlebens im Zuge der Lutherischen Reformation, wirtschaftliche Nutzung der Stiftsgebäude u. Teile der Kirche. |
| 1629–1631 | Kurzzeitige Wiederbesetzung des Klosters durch den Prämonstratenserorden. |
| 1631 | Belagerung u. Plünderung durch schwedische Truppen, endgültige Aufhebung des klösterlichen Lebens. |
| 1685 | Instandsetzung der Klosterkirche durch Kurfürst Friedrich Wilhelm v. Brandenburg für eine neu gegründete Reformierte Kirchengemeinde. |
| 1853–1857 | Stilgerechte Restaurierung der Klosterkirche unter Leitung von Ferdinand v. Quast. |
| 1955–1960 | Umfangreiche Instandsetzungs- u. Restaurierungsarbeiten am Kirchengebäude. |
| 1965–1990 | Schrittweise Beräumung u. Restaurierung von Kapitelsaal, Refektorium, Kreuzgang u. Innenhof, 1977 Einrichtung eines Museums. |
| 1998–2000 | Umfassende Sanierung der Turmhelme |
| 2003 | Neueindeckung des Kirchendaches, Erneuerung der Flachdecke im Innenraum der Kirche und Aufhängung eines Triumphkreuzes. |
| 2004 | Gründung der „Stiftung Kloster Jerichow“ am 13. 12. 2004 mit Einweihung der Skulptur Isfried von Jerichow |

Kloster 1172

Kloster 1200

Kloster 1250

Kloster 1520

Kloster 1850

Kloster 2000