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Stiftung Kloster Jerichow
akt.02.03.08
     

   
 
 

Projekt Fenster für die Klosterkirche

Der Zustand der Blankverglasung in rautenförmiger Verbleiung und der gusseisernen Rahmen, die im Zuge der von Ferdinand von Quast in den Jahren 1854-57 konzeptionell begleiteten Restaurierung eingesetzt wurden, machte es zwingend notwendig, über eine Neugestaltung der Fenster nachzudenken. Dazu wurde auf Empfehlung des Landesdenkmalrates von Sachsen-Anhalt durch den Kultusminister eine Fachkommission berufen, die mit dem Förderverein “Erhaltet Kloster Jerichow!” konzeptionelle Grundlagen und ein angemessenes Verfahren für eine Lösung vorbereiten sollte. Auf ihren Vorschlag hin wurden die Künstler Wilhelm Buschulte, Gerhard Hausmann und Jochem Poensgen - die alle über Erfahrungen in der Verglasung baugeschichtlich hochkarätiger romanischer Räume verfügen - gebeten, im Rahmen eines Gutachterverfahrens Vorschläge für eine neue Verglasung vorzulegen. Die Kommission fasste ihre fachliche Einschätzung der Aufgabe im Sinne einer Zielsetzung zusammen, die sowohl die künstlerisch-ästhetischen als auch die denkmalpflegerischen Aspekte benennt, welche sich insbesondere auf Fragen der Lichtführung in dem von starken Blendwirkungen beeinträchtigten Kirchenraum beziehen.
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